Am Rand des Parkes in Schönau wurde eine katholische Kirche im Geiste des romantischen Historismus, wenn man so will, im Geiste der Neogotik, erbaut. Das Gebäude entstand in den Jahren 1864–1877, es wurde aus öffentlichen Sammlungen finanziert.

Wegen des abschüssigen Terrains wurde die Kirche an der Südseite auf eine künstliche Terrasse gebaut. Auch das Material ist interessant, also der Klinkerstein, der in den böhmischen Ländern nur sehr selten für die Errichtung von Sakralbauten benutzt wurde.

Allerdings kann man in Teplitz auch bei weiteren Gebäuden ähnliches Material antreffen. Die Kirche ist der heiligen Elisabeth gewidmet, einer ungarischen Prinzessin, die 1221 mit dem Herrscher von Thüringen vermählt wurde. Und eben aus Thüringen stammte auch die Gründerin des Benediktinerinnenstifts in Teplitz, die böhmische Königin Judith von Thüringen.