Die Stadt Duchcov ist etwa 8 km von Teplitz entfernt. Die ersten Erwähnungen zu Duchcov (Dux) stammen aus dem Kopialbuch des Klosters Osek, Codex damascus, und beziehen sich auf das Jahr 1240.  

Im 14. Jahrhundert war Duchcov eine Untertanenstadt, die von einer Mauer mit drei Toren umgeben war. In der Stadt befand sich das ursprünglich romanische Georgskirchlein und ein Dominikanerinnenstift, das im Jahr 1380 während der Pestepidemie in der Handschrift des Duxer Nekrologs erwähnt wird.

Im 16. Jahrhundert kamen die Lobkowitz nach Duchcov. Angeblich ging die Stadt durch die Heirat der Witwe des letzten Lobkowitz aus dem Duxer Zweig in den Besitz des Geschlechts Waldstein über. Aus diesem verdient Johann Friedrich außerordentliche Beachtung, denn er war später Prager Erzbischof und barocker Intellektueller, der die Stadt Duchcov mit einer ganzen Reihe von Privilegien versah und Verkehr mit der geistigen Elite des damaligen Europa pflegte. In der Stadt gab es damals mindestens acht Handwerkerzünfte, zwei fromme Bruderschaften und eine Schützenvereinigung.

Im Jahr 1785 kommt der Aufklärer Giacomo Casanova auf das Duxer Schloss. Dux, wo er als Bibliothekar tätig war, war die letzte Station seines abenteuerlichen Lebens. Genau hier verfasste er seine Memoiren, die sehr bald zur Sensation wurden und zugleich zum Teil der europäischen Literaturgeschichte.