Das Gebein St. Clari

Geschichte des Gebeines

Gebeine des christlichen Märtyrers des heiligen Clari hat der römische Papst Urban VIII (das Pontifikat 1623-1644) dem Fürsten Johan IV. Marcus von Aldringen, dem Klosterabt im österreichischen Seckau, geschenkt. Im gleichen Zeitraum bekam die adelige Familie Aldringen auch die Herrschaft in Teplice, und dass mittels des Feldmarschalls Johann Graf Aldringen, Bruder von Anna von Aldringen.

Aus der Geschichte aus, war die Heirat Anna von Aldringen mit Hieronymus von Clary ein wichtiger Meilenstein. Mit dieser Heirat haben sich Zwei wichtige adelige Abkünfte verbunden, die sich mit einem grundsätzlichen Maß auf weitere Blütezeit der Stadt Teplice hineinversetzt haben, und dass bis Ende des Zweiten Weltkrieges. In dieser Zeit war das Gebein St.Clari im Besitz der Familie Clary – Aldringen.

Das Gebein wurde nach Teplice im Reise – Reliquiar gebracht, aus deren sich die vordere Holztür mit dem Schloss und lateinischer Überschrift CORPUS SANCTI CLARI (Gebeine des heiligen Clari) bewahrten, und die hintere Türe mit dem Schloss und Überschrift DONUM SUMI PONT (Geschenk des Heiligen Vaters). Mitte im Reise – Reliquiar war das Gebeine auf den rubinfarbigen samtigen Polstern aufgeheben, auf welchen die noch jetzt im neuen Reliquiar aufgeheben sind. Zwei ursprüngliche Tafeln des Reise – Reliquiars sind im schon nicht benutzten Barock – Reliquiar untergebracht, auf links vom Eintritt in die Kapelle.

Nach dem Überführen des Gebeines nach Teplice war das Gebeine von Bischof Johan IV. Marcus von Aldringen ins neue Barock – Reliquiar, gemeinsam mit der Krone des Märtyrers und vielen anderen Schmuckstücke , die das Gebein schmückten , umgelegt. Dieses ursprüngliches Reliquiar befindet sich auch auf der linken Seite vor dem Eintritt in die Kapelle St.Clari. Aus dem ursprünglichen Ausschmücken hat sich nach dem Zweiten Weltkrieg, außer der Krone, nichts anderes erhalten.

Der obere Teil des Reliquiars ist teilweise aus Glas, der vordere Teil ist ganz aus Glas. Es überdecken das drei bewegliche Holztafeln, auf deren sich eine Gold Metall Überschrift befindet CORPVS CLARI/SANCTI MARTYRIS (der Körper Clari/heiliger Märtyrer). Das Schenken des Gebeins St.Clari nach Teplice war nicht zufällig. Als symbolischer Grund war die Verbindung des bedeutenden Kurortes mit dem Gebein des Märtyrers, der als wohlgelittener Schutzpatron der Kurorte und der Naturheilkunde ist, und auch Schutzpatron der Heiligkeit der Ehe.

Legende St.Clari

CLARI der heiliger Märtyrer (auch CLARUS – lateinisch hell/sauber), war ein christlicher Priester, der vermutlich um den Jahr 396 gemartert wurde. Aus dem Gebein wurde festgeschlossen, dass es ein Mann, um 40 Jahre und einer kleiner Figur war. Alter des Gebeins kann uns nicht eine genaue Datierung nach DNA geben.

Aus den Legenden kam raus, dass dieser Priester und Märtyrer nach einigen Tagen der Marter getötet wurde. Der Grund war seine Hartnäckigkeit, wo er nicht das Versteck zwei jungen Leuten verraten wollte, die er vorher getauft hat und vor dem Gott getraute. Das alles gegen dem Wille der reichen Familie des Mädchens, die sich einem jungen Sklaven hingegeben hat. Der heilige Clari wollte nicht nur das Versteck nicht verraten, aber er wollte auch nicht des Gottes Segen und die Heiligkeit der Taufe abrufen. Vor dem Tod wurden ihm die Augen ausgestochen und danach ins heiße Öl hineingeworfen.

Zur dieser Legende bindet sich auch eine Geschichte über einem treuen Hund, der auf dem Grab seines Herren, St.Clari, so lange gesessen hat, bis er abgeschleppt wurde.

Patron

St. Clari ist als Schutzpatron der Kurorte und der Naturheilkunde und auch Schutzpatron der Heiligkeit der Ehe gesehen. Sein „heißer Tod“ ist mit seinem Segen der „heißen Heilung“ verbunden, also Heilung mit heißen Quellen. Zur den Gebein kommen meistens Kurgäste mit der Bitte um die Gesundung des Körpers. Aber auch Leute die heiraten möchten, oder die, die in der Ehe eine Krise durchmachen.